Gemeinsam Wollen wir für den Ausgleich sorgen!

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn

Hand aufs Herz: Wir alle spüren die Veränderungen. Unsere Wohnstraßen sind zugeparkt, der Lärmpegel steigt und der Berufsverkehr bringt Klotzsche, Weixdorf, Wilschdorf und Hellerau regelmäßig an die Belastungsgrenze. Wir sehen die riesigen Kräne und Baustellen der Chip-Industrie.

 

Wir hören oft: „Seid stolz auf das Silicon Saxony!“ und „Das bringt Wohlstand für Dresden!“. Doch wenn wir in die Stadtkasse schauen, müssen wir feststellen: Dieser Wohlstand kommt bei uns Bürgern nicht an. Und er wird es wahrscheinlich auch nie.  Die unbequeme Wahrheit lautet - Während wir den Lärm und die Lasten tragen, profitieren die Stadtfinanzen kaum. Eine Blick auf die Steuerdaten zeigt ein paradoxes Bild: Die Chip-Giganten (Infineon, Bosch, GlobalFoundries und bald ESMC) machen weltweit Milliardenumsätze und Milliardengewinne. Doch in Dresden zahlen sie aufgrund des deutschen Steuerrechts wahrscheinlich auf Jahre hinaus kaum oder gar keine Gewerbesteuer. Denn durch sogenannte Abschreibungen auf die teuren Maschinen und Verlustvorträge aus der Vergangenheit wird der steuerliche Gewinn in Dresden künstlich auf „Null“ gerechnet.

  

Die Folge für uns alle lesen Sie jeden Tag in der Zeitung oder im Netz. Die Stadt Dresden muss Millionen für neue Stromleitungen und Wasserwerke für die Fabriken ausgeben, hat aber kein Geld mehr für unsere Bibliotheken, Straßen oder eben: eine Schwimmhalle.

 

Die Industrie baut die Zukunft der Welt. Wer baut die Zukunft unserer Stadt?

Es kann nicht sein, dass die Gewinne privatisiert und die Lasten (Lärm, Infrastrukturkosten) auf uns abgewälzt werden.
Wir sind nicht gegen die Industrieansiedlung, wir fordern einfach nur Fairness.

 

Unser Vorschlag ist konstruktiv und sachlich begründet: Wir fordern eine öffentliche Schwimmhalle für den Dresdner Norden. Finanziert nicht aus der leeren Stadtkasse, sondern durch ein Konsortium aus ESMC, Bosch, GlobalFoundries unter Führung von Infineon. Wer unsere Infrastruktur so massiv nutzt, muss Verantwortung für die Lebensqualität vor Ort übernehmen (Corporate Social Responsibility). Das ist der Preis für den Standortfrieden.

 

Warum starten wir keine einfache Online-Petition?

Eine Online-Petition ist rechtlich nur eine Bitte. Der Stadtrat kann sie „zur Kenntnis nehmen“ und dann leise in der Schublade verschwinden lassen. Die Konzerne und die Verwaltung können uns ignorieren. Deshalb gehen wir mit Ihrer Hilfe den harten Weg - Wir stellen einen Einwohnerantrag gemäß § 23 SächsGemO. Das ist das schärfste Schwert, das wir Bürger haben. Erreichen wir 5 % der Dresdner Einwohner (ca. 25.000 Unterschriften), muss der Stadtrat entscheiden. Sie können das Thema nicht aussitzen. Wir zwingen die Politik und die Konzerne an den Verhandlungstisch. Dafür verlangt das Gesetz aber Original-Unterschriften mit Namen und vollständiger Anschrift. Online-Klicks zählen hierfür nicht.

 

Helfen Sie uns jetzt! Verwandeln wir den Ärger über Staus und Lärm in echte Lebensqualität für unsere Familien, die Senioren und auch die Mitarbeiter der Chip-Werke.

  1. Liste herunterladen & ausdrucken.
  2. Unterschreiben (Sie und alle Familienmitglieder ab 16 Jahren).
  3. Weitersagen an Nachbarn und Kollegen, an die Presse und ihren Lokalpolitiker.
  4. Bis zum 01.06.2026 in unseren Briefkasten Klotzscher Hauptstraße 12 in 01109 Dresden einwerfen

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der Dresdner Norden nicht nur Industriepark, sondern lebenswerte Heimat bleibt.

Aktueller Status des Einwohnerantrages

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Gültige Unterschriften (von 25.000)
Start Ziel (25.000)

Keine Unterschrift ist umsonst

Ihre Stimme ist nie umsonst 25.000 Unterschriften sind ein Marathon. Sollten wir dieses extrem hohe Ziel verfehlen, war Ihre Mühe nicht umsonst! Wir reichen die Sammlung dann hilfsweise doch nur als Petition ein. Aber stellen Sie sich den Unterschied vor: Eine Petition mit 20.000 echten, händischen Unterschriften hat ein ganz anderes politisches Gewicht als ein schneller Klick im Internet.